Autor: BKR

Bund Katholischer Rechtsanwälte solidarisch mit Israel

(Quelle: Deutsch-Israelische Gesellschaft)


Der Vorstand des Bundes Katholischer Rechtsanwälte stellt sich an die Seite Israels.

Der Angriff der Hamas auf wehrlose und unschuldige israelische Kinder, Frauen und Männer, die entführt oder getötet werden, ist ein Verbrechen, das an Abscheulichkeit kaum zu überbieten ist. Der Bund Katholischer Rechtsanwälte steht an der Seite des Staates Israel und des gesamten israelischen Volkes. Wir trauern mit den Opfern und ihren Familien.

Der Staat Israel hat das Recht, sich gegen die nicht zu rechtfertigenden Angriffe der Hamas zu verteidigen.

Der Bund Katholischer Rechtsanwälte würdigt dabei, dass die Bundesregierung und dahingehend das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Finanzhilfe für die Palästinensischen Gebiete überprüft und unterstützt diejenigen politischen Stimmen, die eine Aussetzung dieser Finanzhilfen fordern. Dies gilt ebenso für die Zusammenarbeit mit Palästinenser-Präsident Abbas, der mehrfach in der letzten Zeit den Holocaust mit historisch unhaltbaren Aussagen verharmlost hat.

Stellv. BKR-Vorsitzender Prof. Dr. Otto trifft Kardinal Woelki

Am Rande einer Veranstaltung in Frankfurt kam der Stellvertretende Vorsitzende des BKR Prof. Dr. Sven-Joachim Otto mit Rainer Maria Kardinal Woelki zusammen. Woelki brachte gegenüber Otto seine große Sorge um die Lage der katholischen Kirche in Deutschland zum Ausdruck. Eine solche Sorge teilt auch der BKR, der als katholische Laienorganisation im Rahmen seiner Kräfte mitwirkt, dass Kirche und Glauben in Deutschland (wieder) eine positive Wahrnehmung erfahren. Prof. Dr. Otto dankte Woelki insbesondere dafür, dass dieser die BKR-Jahrestagungen in Bonn als zuständiger Ordinarius stets mit einem geistlichen Grußwort und seinem Gebet ehrt.

BKR-Jahrestagung 2023 – 25 Jahre BKR

2023 feiert der Bund Katholischer Rechtsanwälte sein 25-jähriges Bestehen. Zur Jubiläumsveranstaltung am 11. November 2023 im Hotel Leoninum Bonn (Tagesprogramm) sowie auf dem Haus der KDStV Ripuaria im CV zu Bonn (Abendprogramm) sind alle Mitglieder und Interessierten herzlich eingeladen.

Anstelle des sonst üblichen Fachprogramms referieren – nach einem geistlichen Impuls durch Dr. iur. Christian Jasper, Kaplan am Bonner Münster – unser stv. Vorsitzender Prof. Dr. iur. Sven-Joachim Otto und Parlamentarischer Staatssekretär a. D. Prof. Dr. iur, Günter Krings MdB zu aktuellen rechtspolitischen Themen mit reichlich Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch bei köstlichen Speisen und Getränken.

Auch das Abendprogramm ist lohnend:

Wir freuen uns, mit General a. D. Egon Ramms, ehem. Oberbefehlshaber des Allied Joint Force Command der NATO in Brunssum, einen hochkarätigen Festredner für den Kommers ankündigen zu können, der zum aktuellen Thema „Krieg … und Frieden“ sprechen wird.

Mehr zur Veranstaltung auf dem Flyer.

BKR-Klostertage 2023

Das siebte Einkehr-Wochenende des BKR findet nach der Corona-Pause vom 21. – 23. April 2023 (Fr.-So.) im Franziskaner-Kloster Frauenberg (www.kloster-frauenberg.de) in Fulda statt.

Das Wochenende wird die Gelegenheit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich besser kennenzulernen. Im Mittelpunkt unserer Betrachtungen wird (nach den Themen „Gerechtigkeit“ 2015,
„Barmherzigkeit“ 2016, „Wahrheit“ 2017 „Tapferkeit 2018, „Mäßigung“ 2019 und „Gerechtigkeit“ 2020) das Thema „Gott ins Leben lassen – Folgen und Konsequenzen“ stehen.

Viele Menschen, selbst Christen, leben als ob es Gott nicht gäbe. In gewisser Weise ist unsere Zeit von einer Gott-Vergessenheit gekennzeichnet. So ist der Glaube an Gott keineswegs mehr gegeben oder kann vorausgesetzt werden, vielmehr fragen Menschen, was ihnen der Glaube eigentlich bringt oder bringen kann. Darum soll es in diesem Einkehr-Wochenende gehen. Wer Gott ins Leben lässt, so hat es Papst Benedikt XVI. formuliert, „dem geht nichts, nichts – gar nichts verloren von dem, was das Leben frei, schön und groß macht. Nein, erst in dieser Freundschaft öffnen sich die Türen des Lebens.“ Diese wesentlichen Aspekte, und was sie für unser Leben bedeuten können, werden im Mittelpunkt der Ausführungen stehen.

Wir haben das Programm wie folgt geplant:

Freitag: Einführung in das Thema durch Prof. Dr. Dr. Ralph Weimann, Rom

Samstag: „Gott ins Leben lassen – Folgen und Konsequenzen“ – Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Dr. Ralph Weimann.
(Weimann, Jahrgang 1976, schloss nach dem Abitur die Ausbildung zum Reserveoffizier der deutschen Fallschirmjäger ab. Er studierte im Anschluss in den USA, Italien und Deutschland. 2007 wurde er zum Priester geweiht und promovierte 2010 im Fachbereich katholische Theologie. Drei Jahre später erwarb er einen weiteren Doktortitel in Bioethik. Seit 2010 lehrt er an verschiedenen römischen Hochschulen und Universitäten, seit 2015 ist er Militärpfarrer i. N. für die Soldaten der deutschen Bundeswehr und in Italien.)

Sonntag: „Hoch zu Ross … – eine kleine Kunde des Rechts zum Hineinreiten und anderer Privilegien in der Kirche“. Vortrag und Diskussion mit Lic. iur. can. Urs Fabian Frigger

Das Programm am Samstag wird ergänzt durch die Morgenandacht der Franziskaner, eine Austausch mit Bischof em. Heinz Josef Algermissen in der Mittagspause und einem gemütlichen Ausklang mit Abendessen im Restaurant „Romantica“ in der Altstadt. Am Sonntag wird die Heilige Messe auf dem Frauenberg gefeiert.


Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Zimmer begrenzt. Bei Bedarf an einer Belegung als Doppelzimmer muss dies zuvor geklärt werden. Die Kosten werden bei ca. EUR 230,00 pro Person liegen. Dieser Betrag beinhaltet die Unterbringung im Einzelzimmer, Vollpension sowie einen geringen Tagungsbeitrag für die weiteren Kosten. Bei einer Absage sechs Wochen vor dem Termin entstehen Kosten in Höhe von 30 % des Tagungsbeitrags, bei einer Absage eine Woche vor Beginn in Höhe von 60 %. Es besteht aber
selbstverständlich die Möglichkeit, einen Ersatzteilnehmer zu stellen.


Anmeldeschluss: 15. März 2023 (an: Roger.Zoerb@Rechtsanwalt-Zoerb.de

BKR-Jahrestagung am 29.10.2022 in Bonn

Unsere Jahrestagung 2022 hat am 29. Oktober im Hotel Leoninum, dem ehemaligen Theologenkonvikt des Bistums Aachen, in Bonn stattgefunden.

Zunächst verlas der Vorsitzende Rechtsanwalt Roger Zörb ein ausführliches Grußwort des Erzbischofs von Köln, Kardinal Rainer Maria Woelki, der darauf hinwies, daß die Kirche das Ratgeben an zweifelnde und suchende Menschen zu den sieben geistlichen Werken der Barmherzigkeit zählt. Die Orientierung am christlichen Menschenbild und Wertesystem erhielte im Umgang mit dem Mandanten eine entscheidende Konkretion. Damit verbunden sei die grundsätzliche Frage: Was bedeutet die Ausrichtung der anwaltlichen Arbeit am christlichen Menschenbild? Hinter diesem Menschenbild stehe eine lebendige Person: Jesus Christus. Sein Umgang mit den Menschen, denen er begegnet ist, und seine Zuwendung, durch die sie Gottes Nähe erfahren durften, ist der eigentliche Maßstab christlichen und menschlichen Handelns. Den entscheidenden Rat gibt schließlich Maria, die Mutter Jesu: „Was Er euch sagt, das tut!“ (Joh 2,5), so der Kardinal, der allen Mitgliedern für ihre Arbeit dankte und viele Teilnehmer zur Reflektion anregte.

Im Anschluss eröffnete der Vorsitzende die Jahrestagung und betonte die drei Säulen des Verbandes: Den Dienst am Mandanten, die gegenseitige Unterstützung im Netzwerk und Einflußnahme auf Politik, Gesellschaft und Kirche. Zum Dienst am Mandanten gehört für uns auch regelmäßige Fortbildung – zum Beispiel im Rahmen des Seminarteils der Jahrestagungen. Mit unserem BKR-Kollegen Rechtsanwalt Dieter Trimborn von Landenberg aus Köln konnten wir in diesem Jahr erneut einen profilierten Referenten gewinnen, der sich dem Thema „Erfolgreiches Kanzleimarketing – Mandanten finden, Mandanten binden“ widmete.

Die anschließende Mitgliederversammlung bestätigte den Vorsitzenden Roger Zörb und die beiden Stellvertreter Donata von Kageneck und Klaus Weskamp im Amt. Für die nicht mehr kandidierenden Stellvertreter Urs Fabian Frigger und Michael Schmidt-Hofner wurden Professor Dr. Sven-Joachim Otto und Christoph Mahlendorf in den Vorstand gewählt. Die Teilnehmer dankten den beiden ausgeschiedenen Vorständen, insbesondere Michael Schmidt-Hofner, der dem Vorstand seit der Gründung des BKR von 24 Jahren angehörte und unserem Bund (nicht nur) als Schatzmeister wertvolle Dienste leistete.

Höhepunkt und Abschluss der Jahrestagung war der traditionelle Festkommers auf dem Hause des Katholischen Studentenvereins Arminia zu Bonn. Den Festvortrag hielt Professor Dr. Dr. Udo Di Fabio, Richter am Bundesverfassungsgericht a. D., zum Thema „Individuelle Freiheit und politische Identität“. In westlichen Verfassungen und auch im Grundgesetz dominant ist das Freiheitsprinzip, vor allem in seiner individuellen Ausrichtung. Die Verfassung will die demokratisch konstituierte Gesellschaft. Sie will aber auch Grenzen um der individuellen Freiheit der Bürger Willen, so Di Fabio. Die Freiheit, die er meint, ist die Freiheit des Einzelnen, seine Geschicke in die Hand zu nehmen. Im Mittelpunkt stehen Leistung, Selbstverantwortung und Wettbewerb. Andererseits sei individuelle Freiheit nicht lebensfähig, wenn sie nicht in die „unentbehrlichen Gemeinschaften wie Familien, Nationen und Religionsgemeinschaften“ eingebettet ist. Unser Festredner analysierte brillant die Krise der westlichen Kultur und speziell die Lage in Deutschland und zog alle Kneipanten in seinen Bann, indem er das Bewusstsein für Werte schärft, die vernachlässigt sind, und Wege in die Zukunft weist. 

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